Alternative zu günstigen Papiertüten: Reißfeste Bio-Müllbeutel
Ärgern Sie sich über reißende Papier-Biomülltüten?
Viele kennen das Problem: Man möchte den Bioabfall sauber in Papier sammeln, doch die Papiertüte für den Biomüll reißt im unpassendsten Moment. Wenn Sie eine zuverlässige und stabile Alternative zu herkömmlichen Papiertüten suchen, sollten Sie unsere Biomüllbeutel aus Papier ausprobieren – gefertigt aus nass- und reißfestem Kraftpapier.
Ihre Vorteile mit BioGlück:
✔︎ Gefertigt aus besonders nass- und reißfestem Kraftpapier
✔︎ Stabiler Halt auch bei feuchten Küchenabfällen
✔︎ Aus ungebleichtem Kraftpapier, ohne Kunststoffbeschichtung
Woran Sie eine stabile Papier-Biomülltüte erkennen
Papiertüte ist nicht gleich Papiertüte. Ob ein Beutel feuchte Küchenabfälle hält, entscheiden vor allem Papierart, Papiergewicht und Boden. Diese Angaben sollten auf jeder Packung oder Produktseite stehen – fehlen sie, lohnt sich ein zweiter Blick.
| Merkmal | Worauf Sie achten sollten | BioGlück |
|---|---|---|
| Papierart | Kraftpapier aus langfaserigem Zellstoff ist deutlich belastbarer als Papier aus kurzen Recyclingfasern. | Semi-Clupak-Kraftpapier, ungebleicht |
| Papiergewicht | Angegeben in g/m². Je höher der Wert, desto dicker und stabiler das Papier. | 80 g/m² (Beutel und Säcke bis 120 l), 100 g/m² (240-l-Sack) |
| Beschichtung | Viele Satzungen lassen nur unbeschichtetes Papier in der Biotonne zu. | ohne Kunststoffbeschichtung, unbedruckt |
| Boden | Ein gefalteter Boden lässt den Beutel im Eimer stehen, statt zusammenzufallen. | Rollboden (passt sich eckigen und runden Eimern an) oder Blockboden (steht von allein) |
| Größe | Der Beutel sollte zum Eimer passen – zu klein rutscht er hinein, zu groß knickt er. | 10 l, 20 l sowie Säcke für 60–80 l, 120 l und 240 l |
Kraftpapier – Ein Spezialist mit besonderen Eigenschaften
Unser Geheimnis liegt im Material: Kraftpapier. Es wird in einem besonderen Verfahren aus ungebleichtem, langfaserigem Sulfatzellstoff hergestellt, was ihm eine außergewöhnliche mechanische Nass- und Reißfestigkeit verleiht. Bei der Herstellung wird die noch feuchte Papierbahn gestaucht, wodurch eine hohe Elastizität erreicht wird.
Kein Wunder also, dass dieses robuste Material auch für schwere Säcke im Baumarkt, wie für Gips oder Zement, verwendet wird.
Welche Größe passt zu Ihrem Eimer?
Für die Küche, maßgeblich ist das aufgestellte Maß (Höhe × Breite × Tiefe):
- 10 l mit Blockboden – ca. 28 × 22 × 14 cm, steht von allein, für eckige Vorsortierer
- 10 l mit Henkel – ca. 26 × 20 × 16 cm (ohne Griff), mit Rollboden, für Eimer unter der Spüle
- 20 l – ca. 34 × 30 × 14 cm, mit Rollboden, für größere Biomülleimer
Für die Biotonne selbst gibt es unsere Biomüllsäcke aus Papier für 60–80 l, 120 l und 240 l. Alle Größen auf einen Blick finden Sie in unserer Größenübersicht. Wie Sie den Rollboden richtig auffalten, zeigt unsere Video-Anleitung.
Dürfen Papiertüten in Ihre Biotonne?
Das regelt die Abfallsatzung Ihrer Kommune. Wir haben die Satzungen und amtlichen Merkblätter von 383 öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern ausgewertet: 240 lassen unbeschichtete Papiertüten in der Biotonne ausdrücklich zu, 8 schließen Papier aus. Ob Ihre Kommune dabei ist, sehen Sie in unserer Übersicht mit Wortlaut und Quelle.
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